Die neue Ausgabe des Präventionsmagazins „fortyfour“ des Instituts für Suchtprävention Oberösterreich beschäftigt sich dieses Mal mit dem obigen Thema. Aktuelle Zahlen aus der heuer veröffentlichten ESPAD-Erhebung (European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs), der weltweit größten Schülerinnen- und Schülerbefragung zu Konsum- und Verhaltensweisen mit Suchtpotenzial (Alkohol, Nikotinprodukte, illegale Substanzen, Glücksspiel sowie digitale Medien) zeigen uns, dass der Substanzkonsum Jugendlicher sich zunehmend komplexer gestaltet.
Der Konsum von Alkohol und Zigaretten ist zwar insgesamt rückläufig, dennoch berichten viele Schülerinnen und Schüler von Rauscherfahrungen sowie von Konsumerfahrungen mit neuen Produkten wie E-Zigaretten oder Nikotinbeutel. Auch Beruhigungs- und Schlafmittel gewinnen an Bedeutung, oft in Verbindung mit psychischer Belastung. Zudem treten Mediennutzung und Gaming als Formen problematischen Verhaltens stärker hervor.