Umbrella-Review nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten

Studie

Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSI non-suicidal self-injury) umfasst beispielsweise das (Auf-)Kratzen, Verbrennen oder Ritzen der Haut, das Schlagen und Beißen des eigenen Körpers oder das Ausreißen von Haaren. Es dient häufig der Emotionsregulation (z.B. Umgang mit inneren Schmerz, Selbstbestrafung) und tritt oft mit psychischen Belastungen oder Störungen auf. Die globale Lebenszeitprävalenz für Kinder und Jugendliche liegt bei 22 Prozent, mit höheren Raten in Entwicklungsländern als in Industrieländern.

Ein Umbrella-Review beschäftigte sich mit der Identifikation von Risikofaktoren von NSSI, weil einige NSSI-Formen schwer zu entdecken sind bzw. gut von Betroffenen versteckt werden. Die Risikofaktoren (n = 43; Tabelle 1 im Anhang) wurden in Kategorien und anhand ihrer Evidenzstärke zusammengefasst.

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