Allergien

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Gesundheitsportal Österreich

Bei Menschen mit einer Allergieerkrankung ist das Immunsystem übereifrig: Es hält an sich harmlose Stoffe für gefährlich. Diese allergieauslösenden Stoffe werden Allergene genannt. Es gibt eine Vielzahl an Allergien, z.B. Pollenallergie, Hausstaubmilbenallergie, TierhaarallergieSchimmelpilzallergie

Auch das Thema "Allergien bei Kindern" wird angesprochen. Das Gesundheitsportal Österreich informiert!


Weg zur gesunden Raumluft

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK)

Das Bundesministerium informiert auf deren Webseite über gesunde Raumluft. Dazu gibt es auch Broschüren zum Herunterladen.


Frische Luft im Klassenzimmer

Die 4 goldenen Luft-Regeln für die Schule

In der Schule erbringen wir täglich Höchstleistungen. Wenn viele Menschen stundenlang in einem Raum lernen und arbeiten, verbraucht sich die Luft schnell: Der CO₂-Gehalt steigt, die Konzentration sinkt, und Müdigkeit oder Kopfschmerzen breiten sich aus. Eine gesunde Raumluft im Klassenzimmer hält uns nicht nur wach, sondern senkt auch das Risiko für die Übertragung von Krankheitserregern. Mit diesen einfachen Verhaltensregeln bleibt die Luft im Unterricht sauber und frisch:

1. Das „5-Minuten-Power-Lüften“ in jeder Pause

  • Fenster ganz auf: Sobald die Pause beginnt, werden alle Fenster komplett geöffnet (Stoßlüften).

  • Durchzug schaffen: Wenn möglich, auch die Klassenzimmertür öffnen (Querlüften). Das tauscht die Luft in nur 3 bis 5 Minuten komplett aus, ohne dass der Raum im Winter auskühlt.

  • Kein Dauerkippen: Gekippte Fenster bringen im vollen Klassenraum zu wenig Frischluft, kühlen aber die Wände aus und verschwenden Heizenergie.

2. Lüften während der Unterrichtsstunde

  • Halbzeit-Lüftung: Bei einer 45- oder 50-Minuten-Stunde sollte nach der Hälfte der Zeit (ca. nach 20 bis 25 Minuten) ein kurzes Stoßlüften von 2 bis 3 Minuten eingelegt werden.

  • Wetter anpassen: Bei starkem Wind oder Kälte reichen oft schon 1 bis 2 Minuten für einen spürbaren Frischekick.

3. CO₂-Ampeln als Orientierung nutzen (falls vorhanden)

  • Grün: Alles bestens, die Luft ist frisch.

  • Gelb: Ein Signal für die Klasse – das nächste Lüften steht bald an.

  • Rot: Sofortiges Stoßlüften! Die Fenster müssen sofort weit geöffnet werden, bis die Ampel wieder auf Grün springt.

4. Staub- und Schadstoffquellen minimieren

  • Tafelschwamm auswaschen: Kreidestaub belastet die Atemwege. Nasse Reinigung verhindert, dass der Staub durch den Raum fliegt.

  • Freie Fensterbänke: Fensterbänke sollten nicht mit Bastelmaterialien oder Büchern zugestellt werden, damit die Fenster schnell und gefahrlos ganz geöffnet werden können.

  • Jacken an die Garderobe: Nasse Jacken im Winter erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Raum zu stark – deshalb gehören sie an die Garderobe vor dem Klassenzimmer.

Gute Luft im Klassenzimmer geht alle an. Wenn ein fester „Lüftungsdienst“ ernannt wird, der in den Pausen und zur Mitte der Stunde an die frische Luft erinnert, profitiert die ganze Klasse von besserer Konzentration und weniger Fehltagen.