Internet & Soziale Medien

Soziale Netzwerke sind wichtig für die Kommunikation mit Freundinnen und Freunden, als Informationsquelle und als Ort zur Selbstdarstellung – für Kinder und Jugendlichen gleichermaßen wie für viele Erwachsene.

Informieren Sie sich über die Lieblingsnetzwerke Ihrer Kinder und lernen Sie, wie Sie Ihre Kinder bestmöglich bei der Nutzung begleiten können.


Soziale Netzwerke

FAQs SaferInternet

Die FAQs von SaferInternet beantworten wichtige Fragen zum Thema Soziale Netzwerke.


JIM-Studie 2025

Jugend, Information, Medien - Nutzung von Kindern und Jugendlichen

Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Wie bereits im Vorjahr findet der häufigste Einsatz von KI im Zusammenhang mit Schulaufgaben statt: 74 Prozent der 12- bis 19-Jährigen nutzen KI-Anwendungen für Hausaufgaben oder zum Lernen (2024: 65 %). Deutlich gewachsen ist die Nutzung zur Informationssuche – sie stieg gegenüber 2024 um 27 Prozentpunkte auf 70 Prozent. 

Zugleich bleibt das Smartphone ihr ständiger Begleiter und zentrales Medium. Die durchschnittliche Smartphone-Bildschirmzeit der Jugendlichen liegt bei knapp vier Stunden täglich. Mit dem Alter nimmt sie zu, von unter drei Stunden bei den Jüngsten (12–13 Jahre) auf über viereinhalb Stunden bei den Volljährigen (18–19 Jahre). Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Besonders vor dem Zubettgehen hat das spürbare Auswirkungen: Rund 30 Prozent berichten, morgens oft müde zu sein, weil sie ihr Handy nachts zu spät aus der Hand legen.

JIM-Studie 2025


Nutzung von Smartphones und sozialen Medien durch Jugendliche in Österreich

HBSC Factsheet 11 aus Erhebung 2021/22

Heutzutage besitzen nahezu alle Jugendlichen in Österreich ein Handy, das in der Regel ein Smartphone ist. Soziale Medien und online-Spiele sind jene digitalen Angebote, die in der Freizeit am häufigsten genutzt werden. Die Evidenz dafür, dass diese nicht nur viele Vorteile bieten, sondern auch gesundheitsrelevante Gefahren in sich bergen, wird immer stärker.

In diesem Factsheet des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz wird dargestellt, wie lange Jugendliche in Österreich ihr Smartphone täglich ungefähr nutzen, bei wie vielen Anzeichen für eine problematische Nutzung sozialer Medien zu beobachten sind und welche Zusammenhänge mit gesundheitsrelevanten Problemen oder Verhaltensweisen sich dabei zeigen


Schönheitsideale im Internet

Internet Service Providers Austria (ISPA)

Soziale Netzwerke sind aus der Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Damit der Umgang mit diesen aber das Selbstbewusstsein stärkt, ist es wichtig, dass sie über die Mechanismen und Herausforderungen im Zusammenhang mit der Selbstwahrnehmung Bescheid wissen.

Ein unreflektierter Umgang mit diesen Inhalten kann dazu führen, dass die eigene Körperwahrnehmung beeinflusst wird. Die neue ISPA-Broschüre klärt über die Phänomene im Zusammenhang mit unrealistischen Schönheitsidealen im Internet auf und gibt praktische Tipps, wie der Druck, der von diesen ausgeht, reduziert werden kann.


Positive Körperbilder fördern. Anregungen für Schulen

GIVE Servicestelle

Diese Broschüre bietet Anregungen, wie Heranwachsende bei der Entwicklung eines positiven Körperbilds unterstützt werden können. Sie erfahren, welche Faktoren für die Entwicklung eines negativen oder positiven Körperselbstbild ausschlaggebend sind und wo die Schule bzw. Lehrkräfte ansetzen können, um Selbstwert, Körperakzeptanz und psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schüler zu fördern. Dazu kommen konkrete Vorschläge und Methoden für den Unterricht, viele Literatur- und Linktipps sowie ein umfassender Serviceteil mit Hinweisen auf regionale Informations- und Beratungsangebote.


Umgang mit Handys in der Schule

Bundesministerium für Bildung

Das Bundesministerium für Bildung informiert in den folgenden FAQs über rechtliche Grundlagen, Regelungsmöglichkeiten in der Hausordnung und technische Hilfsmittel zum Thema. Dazu gibt es einen kostenlosen aktualisierten Flyer „Handy in der Schule“.


Problematische Körperbilder in Social Media

Klicksafe Deutschland

Kinder und Jugendliche sind empfänglich für Influencer-Marketing in Sozialen Medien. So kommt es, dass sich junge Mädchen lieber teure Anti-Falten-Creme statt Spielzeug kaufen und Jungen Proteinpulver statt Schokolade. Auf TikTok und Co. trenden „legging legs" oder „Sephora Kids“ und minderjährige „Fitfluencerinnen und Fitfluencer" machen auf sich aufmerksam. 

Klicksafe Deutschland erklärt auf deren Webseite, warum diese körperbezogenen Vorbilder auf Social Media problematisch sein können und was Eltern dabei im Blick behalten müssen.


Exzessive Mediennutzung bei Jugendlichen

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), Deutschland

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) klärt über die Risiken des übermäßigen Medienkonsums und zu Computerspielsucht auf. Kernthemen sind die Stärkung der Medienkompetenz, die Sensibilisierung für Risiken im Netz sowie die Motivation zur Verhaltensänderung hinsichtlich einer Reduktion des (exzessiven) Medienkonsums. Neben Jugendlichen erhalten Eltern und weitere erwachsene Bezugspersonen wie Fach- und Lehrkräfte verlässliche Informationen und professionelle Beratungsangebote, um Jugendliche kompetent bei einem ausgewogenen Nutzungsverhalten unterstützen zu können. Zahlreiche Materialien und Broschüren auf der Webseite zum Herunterladen und Bestellen bietet die Webseite!


Cybermobbing - Gewalt mit Neuen Medien

Bundesministerium für Bildung

Der Begriff Cybermobbing wird im deutschsprachigen Raum seit dem Jahr 2007 verwendet. Unter dem Begriff Cyberbullying wird dieses Phänomen im angloamerikanischen Raum allerdings schon seit 1999 untersucht. Im Allgemeinen versteht man unter Cybermobbing die Nutzung von Kommunikationskanälen wie E-Mail, Chat, Facebook, Instant Messaging, Websites, WhatsApp, SMS und dergleichen seitens einer oder mehrerer Personen mit dem Ziel, bewusst, vorsätzlich und in wiederholter Weise eine oder mehrere Personen zu verletzen, sie zu bedrohen oder zu beleidigen oder auch einfach Gerüchte über sie zu verbreiten. 

Das Bundesministerium für Bildung informiert über das Thema auf deren Webseite.


Cybermobbing und Cyberbullying

Schulpsychologie-Bildungsberatung im BMB

Die Schulpsychologie-Bildungsberatung informiert über die obigen Themen.


Saferinternet.at

Saferinternet.at unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte bei der sicheren Nutzung des Internets und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Jugendschutz, Schutz der Privatsphäre, Cyber-Mobbing, Soziale Netzwerke, Urheberrechte, Computersicherheit, Internetabzocke und Medienerziehung. 

Die Initiative wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGOs und der Wirtschaft umgesetzt.


Einblick in das digitale Werbeumfeld von Kindern und Jugendlichen

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Die Studie des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien aus 2023 gibt einen Überblick, auf welchen Kanälen und mit welcher Häufigkeit Kinder und Jugendliche im Internet und den Sozialen Medien Lebensmittelmarketing ausgesetzt sind. Etwa die Hälfte der Online-Inhalte von Marken in Sozialen Medien richtet sich explizit an Kinder und Jugendliche. 

Die Empfehlung der Nationalen Ernährungskommission (NEK) über „Österreichisches Nährwertprofil zur Lenkung von Lebensmittelwerbung an Kinder in Audiovisuellen Medien“ wird im digitalen Raum in 70 % der relevanten Werbeinhalte nicht gefolgt. Die am häufigsten beworbenen Produkte stellen Schokolade und Süßwaren, Kuchen, süße Kekse und Gebäck, Getränke wie Limonaden oder Energy Drinks, Fertiggerichte und Convenience-Lebensmittel dar.


Schönheitsideale im Internet

Jugendstudie des Instituts für Jugendkulturforschung

Die Ergebnisse der Jugendstudie aus 2024 zum Thema „Schönheitsideale im Internet“, durchgeführt vom Institut für Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung zeigen, dass sich Jugendliche durch idealisierter Körperbilder im Internet zunehmend unter Druck gesetzt fühlen.


Klicksafe Deutschland

Sicherheit im Netz

Die EU-Initiative klicksafe hat zum Ziel, die Online-Kompetenz der Menschen zu fördern und sie mit vielfältigen Angeboten beim kompetenten und kritischen Umgang mit dem Internet zu unterstützen. klicksafe bündelt und entwickelt relevante Informationen und Angebote zu einer sicheren, kompetenten und selbstbestimmten Internetnutzung.  

Sie unterstützen Kinder und Jugendliche dabei, ihre Internetkompetenzen auszubauen – von Eltern über Lehrkräfte bis hin zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren – aber auch an alle, die sich selbst fit machen wollen. So erhalten Nutzerinnen und Nutzer einen Überblick über aktuelle Online-Themen sowie konkrete Tipps für den digitalen Alltag.