Internet & Soziale Medien

Soziale Netzwerke sind wichtig für die Kommunikation mit Freundinnen und Freunden, als Informationsquelle und als Ort zur Selbstdarstellung – für Kinder und Jugendlichen gleichermaßen wie für viele Erwachsene.

Informieren Sie sich über die Lieblingsnetzwerke Ihrer Kinder und lernen Sie, wie Sie Ihre Kinder bestmöglich bei der Nutzung begleiten können.


Psychische und physische Gewalt unter Jugendlichen in Österreich

HBSC-Factsheet

Opfer von Mobbing oder anderen Gewaltakten zu werden, kann tiefgreifende negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von jungen Menschen haben. Im vorliegenden Factsheet des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) wird dargestellt, wie viele Schülerinnen und Schüler in Österreich im Schuljahr 2021/22 von Mobbing in der Schule betroffen waren, wie viele Schülerinnen und Schüler und Lehrlinge Cybermobbing/Cybergewalt ausgeübt haben oder solcher ausgesetzt waren, und wie viele Schülerinnen und Schüler und Lehrlinge innerhalb eines Jahres an mindestens einer körperlichen Auseinandersetzung beteiligt waren.

Factsheet zum Nachlesen


YOUareART - ungefiltert schön

Schönheitsideale

Soziale Medien zeigen oft ein verzerrtes Bild von Schönheit – perfekt, gefiltert und weit entfernt von der Realität. Das Projekt YOUareART macht sichtbar, wie diese Ideale unser Selbstbild und Wohlbefinden beeinflussen. Es setzt ein Zeichen für Selbstakzeptanz, Vielfalt und echte Schönheit.

YOUareART ist eine Kampagne und hat das Ziel, über den Einfluss von Schönheitsidealen auf junge Menschen zu informieren, die in sozialen Medien vermittelt werden. Diese können Einfluss auf das Körperbild sowie Selbstwertgefühl haben und Optimierungsdruck erzeugen. Die Kampagne soll zudem auf dieses Thema aufmerksam machen.

Das Projekt wird unter anderem vom FGÖ, GÖG und BMASGPK unterstützt.


KI-Chatbots als Alltagsbegleiter für Jugendliche

Neue Studie

Die Ergebnisse der neuen Jugendstudie von SaferInternet zeigen, dass KI-Chatbots zu wichtigen Begleitern werden, die Risiken und Wissenslücken bezüglich ihrer Funktionsweise jedoch unterschätzt werden.


Soziale Netzwerke

FAQs SaferInternet

Die FAQs von SaferInternet beantworten wichtige Fragen zum Thema Soziale Netzwerke.


JIM-Studie 2025

Jugend, Information, Medien - Nutzung von Kindern und Jugendlichen

Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Wie bereits im Vorjahr findet der häufigste Einsatz von KI im Zusammenhang mit Schulaufgaben statt: 74 Prozent der 12- bis 19-Jährigen nutzen KI-Anwendungen für Hausaufgaben oder zum Lernen (2024: 65 %). Deutlich gewachsen ist die Nutzung zur Informationssuche – sie stieg gegenüber 2024 um 27 Prozentpunkte auf 70 Prozent. 

Zugleich bleibt das Smartphone ihr ständiger Begleiter und zentrales Medium. Die durchschnittliche Smartphone-Bildschirmzeit der Jugendlichen liegt bei knapp vier Stunden täglich. Mit dem Alter nimmt sie zu, von unter drei Stunden bei den Jüngsten (12–13 Jahre) auf über viereinhalb Stunden bei den Volljährigen (18–19 Jahre). Doch obwohl die meisten Jugendlichen wissen, dass ihnen Pausen vom Smartphone guttun, fällt die Selbstregulierung im Umgang mit dem Gerät schwer. Besonders vor dem Zubettgehen hat das spürbare Auswirkungen: Rund 30 Prozent berichten, morgens oft müde zu sein, weil sie ihr Handy nachts zu spät aus der Hand legen.

JIM-Studie 2025


Nutzung von Smartphones und sozialen Medien durch Jugendliche in Österreich

HBSC Factsheet 11 aus Erhebung 2021/22

Heutzutage besitzen nahezu alle Jugendlichen in Österreich ein Handy, das in der Regel ein Smartphone ist. Soziale Medien und online-Spiele sind jene digitalen Angebote, die in der Freizeit am häufigsten genutzt werden. Die Evidenz dafür, dass diese nicht nur viele Vorteile bieten, sondern auch gesundheitsrelevante Gefahren in sich bergen, wird immer stärker.

In diesem Factsheet des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz wird dargestellt, wie lange Jugendliche in Österreich ihr Smartphone täglich ungefähr nutzen, bei wie vielen Anzeichen für eine problematische Nutzung sozialer Medien zu beobachten sind und welche Zusammenhänge mit gesundheitsrelevanten Problemen oder Verhaltensweisen sich dabei zeigen


Schönheitsideale im Internet

Internet Service Providers Austria (ISPA)

Soziale Netzwerke sind aus der Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Damit der Umgang mit diesen aber das Selbstbewusstsein stärkt, ist es wichtig, dass sie über die Mechanismen und Herausforderungen im Zusammenhang mit der Selbstwahrnehmung Bescheid wissen.

Ein unreflektierter Umgang mit diesen Inhalten kann dazu führen, dass die eigene Körperwahrnehmung beeinflusst wird. Die neue ISPA-Broschüre klärt über die Phänomene im Zusammenhang mit unrealistischen Schönheitsidealen im Internet auf und gibt praktische Tipps, wie der Druck, der von diesen ausgeht, reduziert werden kann.


Umgang mit Handys in der Schule

Bundesministerium für Bildung

Das Bundesministerium für Bildung informiert in den folgenden FAQs über rechtliche Grundlagen, Regelungsmöglichkeiten in der Hausordnung und technische Hilfsmittel zum Thema. Dazu gibt es einen kostenlosen aktualisierten Flyer „Handy in der Schule“.


Exzessive Mediennutzung bei Jugendlichen

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), Deutschland

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) klärt über die Risiken des übermäßigen Medienkonsums und zu Computerspielsucht auf. Kernthemen sind die Stärkung der Medienkompetenz, die Sensibilisierung für Risiken im Netz sowie die Motivation zur Verhaltensänderung hinsichtlich einer Reduktion des (exzessiven) Medienkonsums. Neben Jugendlichen erhalten Eltern und weitere erwachsene Bezugspersonen wie Fach- und Lehrkräfte verlässliche Informationen und professionelle Beratungsangebote, um Jugendliche kompetent bei einem ausgewogenen Nutzungsverhalten unterstützen zu können. Zahlreiche Materialien und Broschüren auf der Webseite zum Herunterladen und Bestellen bietet die Webseite!


Cybermobbing - Gewalt mit Neuen Medien

Bundesministerium für Bildung

Der Begriff Cybermobbing wird im deutschsprachigen Raum seit dem Jahr 2007 verwendet. Unter dem Begriff Cyberbullying wird dieses Phänomen im angloamerikanischen Raum allerdings schon seit 1999 untersucht. Im Allgemeinen versteht man unter Cybermobbing die Nutzung von Kommunikationskanälen wie E-Mail, Chat, Facebook, Instant Messaging, Websites, WhatsApp, SMS und dergleichen seitens einer oder mehrerer Personen mit dem Ziel, bewusst, vorsätzlich und in wiederholter Weise eine oder mehrere Personen zu verletzen, sie zu bedrohen oder zu beleidigen oder auch einfach Gerüchte über sie zu verbreiten. 

Das Bundesministerium für Bildung informiert über das Thema auf deren Webseite.


Cybermobbing und Cyberbullying

Schulpsychologie-Bildungsberatung im BMB

Die Schulpsychologie-Bildungsberatung informiert über die obigen Themen.


Saferinternet.at

Saferinternet.at unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte bei der sicheren Nutzung des Internets und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Jugendschutz, Schutz der Privatsphäre, Cyber-Mobbing, Soziale Netzwerke, Urheberrechte, Computersicherheit, Internetabzocke und Medienerziehung. 

Die Initiative wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGOs und der Wirtschaft umgesetzt.


Einblick in das digitale Werbeumfeld von Kindern und Jugendlichen

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Die Studie in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien aus 2023 gibt einen Überblick, auf welchen Kanälen und mit welcher Häufigkeit Kinder und Jugendliche im Internet und den Sozialen Medien Lebensmittelmarketing ausgesetzt sind. Etwa die Hälfte der Online-Inhalte von Marken in Sozialen Medien richtet sich explizit an Kinder und Jugendliche. 

Die Empfehlung der Nationalen Ernährungskommission (NEK) über „Österreichisches Nährwertprofil zur Lenkung von Lebensmittelwerbung an Kinder in Audiovisuellen Medien“ wird im digitalen Raum in 70 % der relevanten Werbeinhalte nicht gefolgt. Die am häufigsten beworbenen Produkte stellen Schokolade und Süßwaren, Kuchen, süße Kekse und Gebäck, Getränke wie Limonaden oder Energy Drinks, Fertiggerichte und Convenience-Lebensmittel dar.


Klicksafe Deutschland

Sicherheit im Netz

Die EU-Initiative klicksafe hat zum Ziel, die Online-Kompetenz der Menschen zu fördern und sie mit vielfältigen Angeboten beim kompetenten und kritischen Umgang mit dem Internet zu unterstützen. klicksafe bündelt und entwickelt relevante Informationen und Angebote zu einer sicheren, kompetenten und selbstbestimmten Internetnutzung.  

Sie unterstützen Kinder und Jugendliche dabei, ihre Internetkompetenzen auszubauen – von Eltern über Lehrkräfte bis hin zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren – aber auch an alle, die sich selbst fit machen wollen. So erhalten Nutzerinnen und Nutzer einen Überblick über aktuelle Online-Themen sowie konkrete Tipps für den digitalen Alltag.