Suchtprävention
Ausbildung zur Koordinatorin/zum Koordinator für Suchtprävention
Fortbildungsreihe zur schulischen Suchtvorbeugung
Eine Vielzahl an Lehrkräften hat diese Ausbildung am Institut Suchtprävention bereits erfolgreich absolviert und fungiert an der eigenen Schule als Koordinatorin/als Koordinator für Suchtprävention.
Zielgruppe sind Lehrerinnen und Lehrer, Schulleitungen, Schulärztinnen und -ärzte an AHS und BMHS, die am Schulstandort als Koodinatorin/als Koordinator für Suchtprävention tätig sein wollen.
Termine, Infos und Anmeldeformalitäten finden Sie auf der Webseite!
Mindbase - Digitale Plattform für psychische Gesundheit
der Stadt Wien
Mit Mindbase stellt die Stadt Wien eine digitale Plattform zur Verfügung, um bestehende Angebote zur psychosozialen Gesundheitsversorgung zu ergänzen. Der Fokus liegt auf psychische Erkrankungen und Suchtproblematiken. Das Besondere ist die Vorstellung von elektronischen Tools, die geprüfte und wirksame kostenlose Angebote und Programme sind. die unterstützend bei der Überwindung von Suchtproblemen sind.
Lachgas
ein kleiner Rausch mit potenziell großer Wirkung
Lachgas (Distickstoffmonoxid, N₂O) hat eine schmerzstillende und betäubende Wirkung, welche in der Zahnmedizin und der Geburtshilfe hilfreich genutzt werden kann. Allerdings wird das farb- und geruchlose Gas bereits seit dem 19. Jahrhundert auch als Partydroge eingesetzt dessen Beliebtheit immer wieder wellenförmig kam und ging. In geringen Mengen führt Lachgas zu schwachen Halluzinationen, Wärme- und Glücksgefühlen, welche nur einige Minuten anhalten.
Bei wiederholtem Einatmen von Lachgas aus zumeist für die Industrie oder Gastronomie bereitgestellten Gaszylinder kommt es auf Grund des Sauerstoffmangels mitunter zu Beschwerden bis zur Bewusstlosigkeit, in Extremfällen bei länger anhaltendem häufigem Konsum auch zu Nervenschädigungen. Beim Konsum von Lachgas aus großen Hochdruckbehältern kann es zusätzlich auch zu Überdruckverletzungen der Lunge kommen.
Der aktuelle europäische Drogenreport (2025) ist publiziert worden. Auf der Website finden sich umfassende Informationen nicht nur zu Lachgas, sondern auch zu allen Drogen, Handelswegen und der aktuellen Drogensituation in Europa.
Konsum von Alkohol, Nikotinprodukten, verwandten Erzeugnissen und Cannabis
Ergebnisse der HBSC Studie aus 2021/22
Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz informiert im HBSC-Factsheet 06 über das obige Thema.
Rauchfrei
Sozialversicherungsträger und BMASGPK
Die Webseite Rauchfrei wendet sich an Raucherinnen und Raucher sowie Exraucherinnen und Exraucher, die Unterstützung bei der Erlangung bzw. bei der Aufrechterhaltung der Rauchfreiheit in Anspruch nehmen möchten. Sie hilft bei der Vorbereitung, Umsetzung und Aufrechterhaltung der Rauchfreiheit mit dem Ziel, langfristig rauchfrei zu bleiben.
Nikotinhaltige Produkte und E-Zigaretten
Seit einigen Jahren finden nikotinhaltige Produkte abseits von Zigaretten auch unter Jugendlichen immer weitere Verbreitung. Manche davon sind tabakfrei und fallen damit nicht unter das Tabakgesetz (TNRSG). Daher unterliegen diese Produkte auch nicht den im TNRSG geregelten Verkaufs- und Werbeverboten, wodurch sie für Jugendliche noch leichter zugänglich sind. Besonders beliebt sind Nikotinbeutel, die rauchfrei konsumiert werden. Das auf eine Trägersubstanz aufgedampfte Nikotin wird dabei über die Mundschleimhäute aufgenommen. Das Institut für Suchprävention pro mente Oberösterreich hat Informationen dazu bereitgestellt.
Sowohl Nikotinbeutel als auch E-Zigaretten erleichtern den Einstieg in den Nikotinkonsum. Häufig werden den Produkten aromatische Stoffe zugefügt, die das Einatmen oder Lutschen noch angenehmer machen. Von der E-Zigarette zur „richtigen“ Zigarette ist der Weg nicht weit, da das Handling und die Wirkung sehr ähnlich sind. Als Ersatz für Zigaretten, als Einstieg in den Ausstieg oder als Substitute sind diese nikotinhaltigen Produkte ebenfalls nicht geeignet. Informationen und Links zum Thema Jugendliche und Nikotinkonsum, sowie Links zu Beratungs- und Hilfsangeboten finden Sie u.a. auf Jugendliche & Rauchen | Gesundheitsportal.
Schulen können den Konsum rauchfreier Nikotinprodukte in der Hausordnung regeln. Es empfiehlt sich, dass solche Regeln für alle Personen, nicht nur für Schülerinnen und Schüler gelten.
Schulische Suchtprävention
Schulpsychologie-Bildungsberatung
Die Schulpsychologie-Bildungsberatung kooperiert mit den Suchtpräventionsstellen in den Bundesländern, die Projekte, Materialien und Fortbildungen für Schulen anbieten.
Handlungsleitfaden zur Umsetzung des § 13 Suchtmittelgesetz an der Schule Konsum von illegalen Suchtmitteln durch Schülerinnen und Schüler
Nichtraucherschutz an Schulen
Rauchfreie Schule
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz: Ombudsstelle für Nichtraucherschutz
Gesundheitsportal Österreich: Nichtraucherschutz - Rauchverbot
Portal feel okay: Rauchfreie Schule
Service Stelle gesunde Schule: Factsheet Tabakprävention in der Schule
WienXtra: Rauchen - Infos für Jugendliche
Alkohol und Tabak – Legale Suchtmittel als Thema in der Schule
GIVE Servicestelle
Der Konsum von Alkohol und Tabak ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Beide Suchtmittel sind bei uns legal und leicht verfügbar. Insbesondere Alkohol wird bereits in jungen Jahren probiert und im Vergleich zu anderen psychoaktiven Substanzen sowohl von Erwachsenen als auch von Jugendlichen häufig konsumiert. Es ist daher besonders wichtig, dass Prävention bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig ansetzt. Zu diesen wichtigen Themen bietet die GIVE-Servicestelle zahlreiche Informationen auf deren Webseite an!
Österreichische ARGE Suchtvorbeugung: Netzwerk an Fachstellen für Suchtprävention
Gesundheitsportal Österreich: Nikotinsucht / Rauchstopp: Beratung & Hilfe
Gesundheitsportal Österreich: Suchtberatung - Hilfe und Adressen
Schulpsychologie - Rubrik Suchtprävention: Suchtpräventionsstellen und vieles mehr
Verein Dialog – Hilfs- und Beratungsstelle für Suchtgefährdete und deren Angehörige