Mädchen‐ und Frauengesundheit
Pippa checkt alles
Fairplay für die erste Regel
An 11- bis 12jährige adressiert ist der Mini-Comic „Pippa checkt alles – Fairplay für die erste Regel". Die selbstbewusste Titelheldin Pippa kennt sich nicht nur mit Basketball aus, sondern auch mit ihrem Körper. Das 20-seitige Heft begleitet Pippa und ihre Freundinnen und Freunde wie sie Unsicherheiten und Missverständnisse abbauen. Zusätzlich informiert „Mein kleines Menstruations-Lexikon“ im Anhang. „Pippa checkt alles“ eignet sich für den Einsatz in Schule, Gesundheitsförderung und außerschulischer Bildungsarbeit. Jede Sekundarstufe erhält Exemplare des Mini-Comics.
Mini-Comic „Pippa checkt alles"
Info-Karte „Pippa checkt alles"
Alarmstufe Rot!
Infos zur Menarche für 9- bis 12-Jährige
Die erste Regelblutung darf kein Tabu mehr sein. Mit Bildgeschichten für die Jüngsten, die selbst oder deren Freundinnen gerade ihre erste Regelblutung erleben, setzt das Wiener Programm für Frauengesundheit auf altersgerechte Information: Die Bildgeschichte „Alarmstufe Rot!“ wurde mit Kindern einer 4. Klasse Volksschule entwickelt. Vorbereitet wurden sie dabei vom Österreichischen Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapien (ISP) und begleitet von der Künstlerin Monika Ernst. In „Alarmstufe Rot!“ befassen sie sich mit dem Thema Menstruation aus ihrer Sicht. Immerhin haben 6 Prozent der Mädchen die erste Menstruation vor ihrem 10. Lebensjahr. Informationen für Eltern und Lehrkräfte ergänzen die Bildgeschichte. Jede Volksschule erhält Exemplare von „Alarmstufe Rot“.
Bildgeschichte „Alarmstufe Rot"
Info-Karte „Alarmstufe Rot"
Wissenswertes zur Monatsblutung
Abschlussbericht der Studie zu weiblicher Genitalverstümmelung
Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien
Erstmals wird ein umfassendes Bild zur Verbreitung von weiblicher Genitalverstümmelung bekannt. Weibliche Genitalverstümmelung ist schwere Körperverletzung mit dauerhaften Folgen. Die tatsächliche Anzahl der Frauen in Österreich, die von dieser ehrkulturellen Gewaltform betroffen ist, war bisher nicht gänzlich bekannt.
Mit dem Abschlussbericht der Studie "Female Genital Mutilation/Cutting (FGM/C) in Österreich" des Zentrums für Public Health der Medizinischen Universität Wien wird erstmals ein umfassendes und evidenzbasiertes Bild zur Verbreitung von weiblicher Genitalverstümmelung sowie die Situation der Betroffenen präsentiert.
Zwangsheirat, Verschleppung und weibliche Genitalverstümmelung
Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF)
Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) bietet zahlreiche Infos zum obigenThema auf deren Webseite an.
Let’s talk Period!
Menstruationsprodukte im Überblick
Das richtige Menstruationsprodukt (auch: Periodenprodukt) für sich zu finden, hilft dabei, sich während der Regelblutung wohlzufühlen.
Auf der Webseite des Gesundheitsportals Österreich gibt es Informationen, die bei der Suche nach dem richtigen Produkt helfen können. Sie sind in verschiedenen Sprachen verfügbar.
Mädchengesundheit in Wien
Angebote der Stadt Wien
Frühe Mädchenförderung ist wichtig, um Geschlechterrollen abzubauen und Gleichberechtigung zu erzielen. In Wien gibt es daher umfangreiche Angebote zur Gesundheit speziell für Mädchen und junge Frauen.
Rote Box gegen Periodenarmut
Periodenarmut ist auch in Wien ein Thema. Nicht alle, die Periodenprodukte brauchen, können sich diese auch leisten. Mädchen und Frauen, für die Periodenprodukte eine finanzielle Belastung sind, erhalten ab sofort Unterstützung: Kundinnen der Wiener Sozialmärkte, Besucherinnen der Jugendzentren und Klientinnen der Frauengesundheitszentren FEM und FEM Süd sowie der Beratungsstelle First Love der ÖGF erhalten ein Gutscheinheft für eine kostenlose „Rote Box“ pro Monat. Die kostenlose „Rote Box“ enthält wahlweise Tampons oder Binden.
Video über Mädchen‐ und Frauengesundheit in zwölf Sprachen
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Ein Weg, gesundheitliche Chancengerechtigkeit zu fördern, ist die Erstellung und Verbreitung mehrsprachiger, kultursensibler und verständlich aufbereiteter Gesundheitsinformationen.
Die Einbindung der Zielgruppen ist dabei sehr wichtig. Im Auftrag des BMASGPK hat die GÖG seit 2021 gemeinsam mit Menschen aus unterschiedlichen Geburtsländern vier Erklärvideos zur Gesundheitsversorgung in Österreich in bis zu zwölf Sprachen erstellt.
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